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KünstlerInnen mit Amberger Bezug bespielen acht außergewöhnliche Räume im Amberger Ei!

Dabei steht das Thema Interaktion zwischen Künstler und Besucher als besonderes Merkmal im Mittelpunkt. Lassen Sie sich überraschen.

1. TOPOS KOLEKTIV, Wimmerstadl

 

Sechs MusikerInnen entwerfen eine Performance nur für den Wimmerstadl in Amberg. Das TOPOS KOLEKTIV konzentriert sich auf vielseitige und außergewöhnliche Improvisationskunst. Jedes ihrer "Konzerte" ist ein einzigartiges und außergewöhnliches Kunststück, das vom gesamten Ensemble vor Ort kreiert wird. 

 

Startzeiten: 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr

 

2. Jugendclub, Ringtheater

Der Jugendclub+ des Stadttheaters Amberg erstellt gerade sein neues Theaterprojekt. Daraus werden im Ringtheater Ausschnitte auf der Leinwand und im Zuschauerraum oder live auf der Bühne gezeigt. Die theatralen Aktionen werden dabei im Vordergrund stehen. Die Zuschauer finden sich also gleichzeitig im Theatersaal und im Theaterstück wieder.

 

Startzeiten: 17, 18, 19, 20, 21, 22 Uhr

3. Marcus Trepesch, Spitalkirche

In der Spitalkirche finden AM.PULS BesucherInnen Gemälde, die Bibelstellen neu oder anders interpretieren. Die Szenen aus der Bibel werden teilweise in einen modernen oder überraschenden Kontext gestellt. Um den Titel eines Gemäldes zu erfahren, machen sich BesucherInnen selbst im Buch auf die Suche. Ein Blick von den Wänden nach oben lohnt sich ebenfalls: eine Projektion von Wolken erscheint über Ihnen. Und auch ein Abendmahl fehlt in diesem besonderen Raum mit außergewöhnlicher Kunst nicht. 

 

Startzeiten: 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr

 

 

 

 

 

 

4. Marsmuschi expanded - sechs halbe, Brauerei Winkler

Beim Projekt MARSMUSCHI begegnen sich zwei der bekanntesten Tonkünstler der Nordbayerischen Musikszene. Turntablist Marco Balk aka DJ Maca liefert die Beats, Loops & Samples zu denen Tastenmann Toby Mayerl improvisierte Melodien und Harmonien entwickelt. HipHop-Grooves transzendieren ins Elektronische, Jazz wird Ambient, akustisch-filigrane Pianos mutieren zu technoiden Klangkaskaden. Space-Robots schlürfen Winkler Bier. Dazu die ausgedehnte Kooperation: MARSMUSCHI EXPANDED: Formalen Hintergrund und assoziative Vorlage dieser neuen Reihe von musikalischen Experimenten liefert einmal der Wahl-Düsseldorfer Werner Schmid mit seinen bewegten Stadt-Ansichten. Radikal subjektive Heimat-Beobachtungen eines visuellen Kommunikationsprofis – mit dem Lebensabstand von drei Jahrzehnten: Unmittelbar aufgezeichnet, ungeschnitten und unbearbeitet präsentiert. Öde und grob. Oder sentimental. Jedenfalls eingeboren. Der Filmer wartet ab seiner ersten Halben vor Ort gespannt, wie die herzens- und geistesverwandten musikalischen Granden diese Äußerlichkeiten und Innigkeiten ins Hörbare übersetzen. Na dann: Prost!

 

Startzeiten: 17, 18, 19, 20, 21, 22 Uhr

5. kunstkombinat, Leerstand Untere Nabburger Str. 12

Der Beitrag des „Kunstkombinat“, bestehend aus Heike Lepke, Marion Mack und Michaela Peter, an der Kunstnacht AM.PULS, will die Sinne, Wahrnehmung und Selbstreflektion der Besucher*innen schärfen.

Er wirft Fragen auf:
Wie beurteile ich eine Kunsterfahrung, wenn ich nicht „ganz bei Sinnen bin“? Welchen Sinn braucht Kunst? Gibt es einen Kunstsinn? Ist diese Kunst voller Sinne?

 

In verschiedenen „Kunst-Erfahrungsräumen“ im ehem. Kaufhaus Monte, sprechen die Künstlerinnen mit ihren Arbeiten die menschlichen Sinne in unterschiedlichen Intensitäten an. Einzelne Sinne werden temporär „stillgelegt“, um so die übrigen Sinne zu schärfen.
Was den Künstlerinnen in den Sinn gekommen ist, Performance, Objekte und Materialien, werden die Besucher erst bei der Veranstaltung vor Ort erfahren.

 

Startzeiten: 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr

6. Hanna Regina Uber, Robert Diem - Katharsis in der Unterwelt, Keller Schmalzstadl

Eine orts- spezifische  Performance, in den Kellergewölben des Schmalzstadls. Im Rahmen von AM PULS, Aktionskunstbienale Amberg. 

Die Kunstperformace Katharsis vereint unterschiedliche Formen der Kunst in sich. Eine Verbindung von Klang, Tanz, Video und Installationen. 

In den drei Phasen der Performance nähern sich, das Puplikum und die Kunstakteure dem Thema interaktiv an.

 

Startzeiten: 17, 18, 19, 20, 21, 22 Uhr

7. Ania Losinger, kulturstift

NEN ist ein Kollektiv aus zwei Musikern und einer Musiker-Tänzerin. Das einzigartige Instrumentarium lässt aufhorchen: Ein elektroakustischer Klangkörper namens Xala III. Ania Losinger bespielt dieses selber erfundene Unikat tanzend. In Flamencoschuhen und mit menschenhohen Stöcken stanzt sie prägnante Grooves aus dem flossartigen Instrument. Eine klangkörperliche Erscheinung von höchster dynamischer Ästhetik und raumfüllender Präsenz. Daneben ein sechssaitiger E-Bass, gespielt vom schwedischen Meisterbassisten Björn Meyer. Aus den Tiefen seines Instrumentes schwingt er auf zu sphärischen Gesangslinien oder knetet den Bass, bis das Bauchfell zu vibrieren beginnt.Seitlich angedockt, zwischen Fender Rhodes und Vibraphon, steuert Mats Eser die Band souverän durch die Fluten überlagerter Zyklen und ineinander verschachtelter Rhythmen. Virtuos verbindet der Multi-Instrumentalist akustische mit elektronischen Klängen und definiert damit die musikalische Szene. NEN überrascht und will stilistische Schubladen weiträumig umschiffen. Wer ein Konzert dieser Band miterlebt, gerät in den typischen NEN-Sog, aus dem es kein Entrinnen gibt. Eine Herausforderung also – mit glücklichen Folgen!

 

Startzeiten: 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr

8. Belle Shafir - memory wall inhabited, Foyer Stadttheater

Die gebürtige Ambergerin Belle Shafir reist aus Israel in die Vilsstadt, um die Performance "Memory Wall Inhabited" aufzuführen. Hier vereint sie Video Kunst mit Tanz. Vor dem Hintergrund historischer Familienfotos tanzt die Künstlerin mit ihrem Körper und ihrer Seele. Eine mitreißende und gleichzeitig zum nachdenken anregende Performance, die Belle Shafir für die BesucherInnen konzipiert.

 

Startzeiten: 17, 18, 19, 20, 21, 22 Uhr