Verein
Der Verein Stadtmarketing Amberg e.V. wurde am 22. Januar 2002 gegründet und ist auf Initiative des „Runden Tisches“, eine Art Vorgänger des Stadtmarketings, entstanden.
In den Jahren 2002 bis 2009 wurden alle Arbeiten von der Vorstandschaft ehrenamtlich übernommen. Seit November 2009 gibt es einen hauptamtlichen Ansprechpartner im Rathaus, Frau Birgit Plößner, welche die laufenden Geschäfte des Stadtmarketings führt. Fachlich ist die Mitarbeiterin der Stadt Amberg und der Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins unterstellt. Organisatorisch ist das Büro direkt dem Oberbürgermeister zugeteilt.
Als Rechtsform des Stadtmarketings wurde der eingetragene Verein gewählt, um seine Unabhängigkeit sicher zu stellen. Ihm steht eine 8-köpfige Vorstandschaft vor, die ehrenamtlich arbeitet und sich aus Vertretern von Handel, Wirtschaft, Hotellerie und Dienstleistungssektor zusammensetzt.
Derzeit wirken über 100 Mitglieder aus den Bereichen Handel, Wirtschaft, Dienstleistungen, Hotellerie und Privatpersonen mit.
Der Verein finanziert sich aus den Mitgliederbeiträgen und aus den daran orientierten Zuschüssen der Stadt, ferner aus Spenden und vom Stadtmarketingverein erwirtschafteten Erlösen. Das Jahresbudget des Stadtmarketings beträgt derzeit circa 25.000 €. Personalkosten und Miete werden von der Stadt Amberg übernommen.
BISHERIGE AKTIVITÄTEN DES STADTMARKETING AMBERG VON 2002-2009:
„Märchenhaftes Amberg“
Mit der Dachzeile „märchenhaftes Amberg“ wurde ein Begriff gefunden, der vieles für Amberg Typisches beinhaltet: die mittelalterliche Stadtmauer, die vielen wertvollen Baudenkmäler, die romantischen Alleen, die südliche Vilsaue und der Maria-Hilf-Berg als innerstädtische Naherholung, die Originalität und Unverwechselbarkeit der historischen Altstadt und die besondere Amberger Geschichte, der Märchen- und Sagensammler Franz-Xaver von Schönwerth und der international bekannte Illustrator Mathias Michael Prechtl, die beide in Amberg geboren sind.
Der Begriff „märchenhaftes Amberg“ beschreibt die Stadt treffend in seiner Gesamtheit und wirkt als Alleinstellungsmerkmal bei der Positionierung der Stadt nach außen. Das Stadtmarketing initiierte seit dem Jahr 2002 zahlreiche Veranstaltungen und Projekte unter der Marke „märchenhaftes Amberg“.
Das „märchenhafte Amberg“ des Stadtmarketingvereins beinhaltet:
- „Amberg im Zeichen der Rose“ – Aktivierung der Rosengärten an der Vils und im historischen Stadtgraben sowie „alte Rosen an alten Mauern“, Motivation der Bürger ihre Häuser und Vorgärten mit Rosen zu schmücken. Zur Landesausstellung „Der Winterkönig“ ergab sich die Möglichkeit einer Rosen-Taufe. Die historische Rose wurde nach der Gattin des Winterkönigs Friedrich V. auf den Namen „Elizabeth Stuart“ getauft
Amberg -Rose: Elizabeth Stuart

- den Volkskundler (Sitten und Sagen der Oberpfalz) Franz Xaver von Schönwerth als „Botschafter der Stadt“
- Kinderkultur mit Aktionen für Kinder (Osterhasen, Sagenwanderung, Gespenstersuche etc.)
Für unsere „märchenhaften“ Aktionen konnten bislang namhafte Künstler gewonnen werden:
• für die Glasskulptur „Amberger Rockenfüssl“ Otmar Alt, Hamm
• für Schönwerth- Illustrationen Irmingard Jeserick, Furth i.W.
• für Spielskulpturen im historischen Stadtgraben der Bildhauer Peter Kuschel, Etzelwang
• für Schönwerth-Texte der Schauspieler Jörg Hube, München
• für die große Stadtzeichnung Pablo De La Riestra, Nürnberg
“Licht lockt Leute”
Die Amberger Altstadt verfügt über zahlreiche wunderschöne mittelalterliche Baudenkmäler. Um dieses romantische Ensemble auch nachts in Szene zu setzen, hat das Stadtmarketing federführend die nächtliche Beleuchtung des Rathauses, der Stadtbrille und der Vilsbrücken initiiert. Damit erstrahlen die Sehenswürdigkeiten auch bei Dunkelheit in besonderem Licht und die Aufmerksamkeit der Passanten wird auf die Schönheit der Baudenkmäler gelenkt.



2008 fand erstmals die Amberger Lichternacht statt, bei der die Stadt faszinierend mit Licht in Szene gesetzt wurde. Über 25.000 Besucher strömten in die Innenstadt und nahmen an dem bunten Rahmenprogramm mit Lichtinstallationen, Kunst, Musik und Kulinarik teil.
975 Jahre Amberg
Das Stadtmarketing hat anlässlich des Jubiläums den Architekturzeichner Pablo de la Riestra mit einer Zeichnung der Amberger Altstadt beauftragt und so nachhaltig zur minutiösen Bestandsaufnahme der Altstadt seinen Beitrag geleistet.
Die Verwirklichung dieses Projekts war nur möglich durch die stattliche finanzielle Unterstützung von Herrn Herdegen und der Stadt Amberg.








