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		<title>Schönwerth • Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 14:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönwerth]]></category>

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		<description><![CDATA[Schönwerth, Franz Xaver von, Germanist, Sprach- und Volkskundeforscher, Generalsekretär und Ministerialrat am bayerischen Staatsministerium der Finanzen bei König Maximilians II. von Bayern, * 16. 7. 1810 in Amberg (Oberpfalz), kath., † 24. 5. 1886 in München. Eltern: Joseph Schönwerth, Zeichenlehrer am Amberger Gymnasium, und Josepha, geb. Kirchberger Sch. besuchte das Amberger Gymnasiums, trat 1829 über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schönwerth, Franz Xaver von, Germanist, Sprach- und Volkskundeforscher, Generalsekretär und Ministerialrat am bayerischen Staatsministerium der Finanzen bei König Maximilians II. von Bayern, * 16. 7. 1810 in Amberg (Oberpfalz), kath., † 24. 5. 1886 in München.</p>
<p>Eltern: Joseph Schönwerth, Zeichenlehrer am Amberger Gymnasium,<br />
und Josepha, geb. Kirchberger</p>
<p>Sch. besuchte das Amberger Gymnasiums, trat 1829 über an die Philosophische Sektion der Lyzeal-Studienanstalt zu Amberg, schloss drei Jahre später als zweitbester Schüler ab und begann das Studium an der Bauakademie in München. Nach Prüfung für den höheren Finanzdienst<br />
fand er Anstellung bei der Regierung von Oberbayern, wurde 1845 Privatsekretär des Kronprinzen Maximilian und 1848 nach der Thronbesteigung Maximilians II. Hofsekretär und Vorstand der Kabinettskasse, drei Jahre später Generalsekretär und Ministerialrat am bayerischen Staatsministerium.</p>
<p>Überzeugt davon, dass die abgelegene Oberpfalz reicher an „ächter, alter Sage“ sei als viele andere deutsche Landstriche, begann Sch. 1854 erste Arbeiten zu den „Sitten und Sagen“ . Angeregt durch seine Frau Maria Rath aus Neuenhammer bei Vohenstrauß (Heirat 1856) befragte Sch. oberpfälzische Landsleute nach allem, was sie aus dem Volksleben an Sitten und Sagen wussten. Entstanden ist ein dreibändiges Werk (1857 Veröffentlichung des 1. Bandes „Aus der Oberpfalz – Sitten und Sagen“, 1858 Band 2, 1859 Band 3).</p>
<p>Seine Arbeit fand die volle Hochachtung von Jakob Grimm, der 1858 über ihn schrieb: „Nirgendwo in ganz Deutschland ist umsichtiger, voller und mit so leisem Gehör gesammelt worden“. Für seine Sitten und Sagen wurde Sch. 1859 der persönliche Adel verliehen, und Maximilian II. gewährte ihm Diensturlaub für zwei längere Forschungsaufenthalte 1860 und 1861 in der Oberpfalz. Ein zweiter im Nachlass aufbewahrter Brief Jakob Grimms von 1861 beweise, so Dr. Roland Röhrich in „Schönwerth: Sein Leben und sein Werk“, dass seit 1858 ein wissenschaftlicher Gedankenaustausch zwischen Grimm und Sch. stattgefunden haben müsse. Grimm stellte die „Sitten und Sagen“ in einem Brief an Karl Julius Schröer als Vorbild für weitere Sammlungen heraus. Johann Sepp berichtete sogar, dass Jakob Grimm &#8220;die Liebe, welche er zu Schmeller hegt, nach dem Hingang des um den deutschen Sprachschatz und die Mundarten unsäglichen verdienten Mannes, nun auf Schönwerth, als dessen eigentlichen Nachfolger, übertrug“.</p>
<p>Erschienen:</p>
<p>Schönwerth, Franz Xaver: „Aus der Oberpfalz – Sitten und Sagen“, Band 1, 2, 3, Volksausgabe Augsburg;</p>
<p>Schönwerth, Franz Xaver:„Dr. Weinholds Baierische Grammatik und die Oberpfälzische Mundart“,<br />
Regensburg 1869;</p>
<p>„Oberpfälzer Sagen, Legenden, Märchen und Schwänke“ aus dem Nachlass Franz X. v.Schönwerth’s, gesammelt von Karl Winkler, Verlag Michael Lassleben, Kallmünz;</p>
<p>„Das Schönwerth-Lesebuch– Volkskundliches aus der Oberpfalz im 19. Jahrhundert“, von Dr. RolandRöhrich, Verlag Pustet, Regensburg, 1981;</p>
<p>„Der oberpfälzische Volkskundler Franz Xaver Schönwerth – Sein Leben und sein Werk – &#8221;<br />
von Dr. Roland Röhrich, Verlag Lassleben, Kallmünz, 1975; „Der rote Zwerg“, 12 unbekannte Märchen von Franz Xaver Schönwerth aus der Oberpfalz, Herausgeber Fr. Ant. Niedermayr, Regensburg, ISBN 3-98007545-0-2;</p>
<p>„Oberpfälzer Sagen und Märchen“, Sonderheft aus dem Buchverlag der Mittelbayerischen Zeitung zum 100. Todestag von Franz Xaver von Schönwerth, Regensburg, 1986</p>
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		<title>Schönwerth • Schönwerths Sagengelichter der Oberpfalz</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönwerth]]></category>

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		<description><![CDATA[  „Sagengelichter der Oberpfalz“ Der bekannteste Oberpfälzer Volkskundler Franz Xaver von Schönwerth (1810 &#8211; 1886) hat sie gerade noch rechtzeitig im 19. Jahrhundert gesammelt, um sie vor dem Vergessenwerden zu bewahren: die Sagen und Märchen, wie man sie nur in der Oberpfalz erzählte, und mit ihnen das Wesen der Drud und des Holzweibleins, vom Bilmesschneider, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.stadtmarketing-amberg.de/wp-content/uploads/Sander-Sagengelichter.jpg" rel="lightbox[67]"><img class="size-full wp-image-663  aligncenter" title="Sander Sagengelichter" src="http://www.stadtmarketing-amberg.de/wp-content/uploads/Sander-Sagengelichter.jpg" alt="" width="243" height="241" /></a>„Sagengelichter der Oberpfalz“</strong></p>
<p>Der bekannteste Oberpfälzer Volkskundler Franz Xaver von Schönwerth (1810 &#8211; 1886) hat sie gerade noch rechtzeitig im 19. Jahrhundert gesammelt, um sie vor dem Vergessenwerden zu bewahren: die Sagen und Märchen, wie man sie nur in der Oberpfalz erzählte, und mit ihnen das Wesen der Drud und des Holzweibleins, vom Bilmesschneider, Hoimann und Teufel, von der Hexe und dem Wasserfräulein, den Hüttenmännlein und Hulzhatzern&#8230; vom Woud und der Freid, hinter denen sich niemand anders versteckt als Wotan und seine Frau Frigg.</p>
<p>Heidemarie und Wolfgang Sander (Redaktion und Kamera) schufen getreu nach Schönwerths gesammelten „Sagengelichter“ ein ebenso ungewöhnliches Hörbuch (60 Minuten) wie einen Film (20 Minuten), um mit den zeitgemäßen Mitteln von CD und DVD Schönwerth einem breiteren Publikum bekannt zu machen und mit ihm die Kulturregion Oberpfalz in den Mittelpunkt zu stellen; der Titel: „Sagengelichter der Oberpfalz“.</p>
<p>Sprecher ist der bekannte Schauspieler Jörg Hube. Die außergewöhnlichen Klangwelten der Musik stammen von Stefan Huber und Michael Reisinger (UmweltMusikWerkstatt Ensdorf, 2005 von der UNESCO ausgezeichnet). Die phantasievollen Bilder (Linolschnitte und Zeichnungen) arbeitete Irmingard Jeserick, Furth im Wald (Studium der Freien Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), die in ihrem eigenen, unverwechselbaren Stil Illustrationen schuf, die ein Fest für die Augen darstellen. Die Realszenen spielten Schauspieler der Bauernbühne Freudenberg (Reinhold Escherl und Barbara Söllner). Die eindrucksvollen filmischen Bilder entstanden in der typischen Oberpfälzer Mittelgebirgslandschaft und im kleinsten Bauernhofmuseum, dem Goglhof in Eberhardsbühl.</p>
<p>Erfolgreich für die Oberpfalz vorgestellt wurde „Sagengelichter der Oberpfalz“ von Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert am 16. Januar 2007 im Alten Hof 1, der ehemaligen Kaiserresidenz im Herzen Münchens.</p>
<p>Dr. Wolfgang Kunert, Regierungspräsident der Oberpfalz:<br />
„Weltbilder, Lebensanschauungen, Denk- und Betrachtungsweisen wandeln sich, religiöse Bräuche und Dogmen weichen neuen Bewusstseinsstufen; nur Märchen und Sagen gehen durch Völkerauf- und Untergänge sicher hindurch. „Gemeinsam allen Märchen“, stellte Wilhelm Grimm fest, „sind die Überreste eines in die älteste Zeit hinauf reichenden Glaubens, der in bildlicher Auffassung übersinnliche Dinge ausspricht. Die Bedeutung davon ist längst verloren, aber sie wird noch empfunden und gibt dem Märchen seinen Gehalt, während es zugleich die natürliche Lust am Wunderbaren befriedigt. Niemals aber sind sie bloßes Farbenspiel gehaltloser Phantasie“. Als Regierungs-präsident der Oberpfalz und persönlich begrüße ich es deshalb sehr, wenn CD und DVD „Sagengelichter der Oberpfalz“ das Erbe von Franz Xaver von Schönwerth weiter tragen, wenn die Mythen und Märchen einem größeren Publikum besser bekannt werden, beim Hören und Sehen die Kenntnis zur Heimat vertieft und in die Zukunft geführt wird. Dazu wünsche ich ein besinnlich-vergnügtes Erleben“.</p>
<p>Dr. Franz Xaver Scheuerer, Bezirksheimatpfleger der Oberpfalz:<br />
„In einer Zeit, in der mythische Themen wieder eine gewisse Virulenz erreicht haben, stellen Wolfgang und Heidemarie Sander (Sander-Film) eine Hörkassette (CD) und eine DVD vor, die sich mit der Person des Oberpfälzer Volkskundlers und Sagenforschers Franz Xaver von Schönwerth befasst, und vor allem seine wertvolle Sammlung alter Oberpfälzer Sagen, Märchen und Mythen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Die regional tradierten Erzählstoffe, mit denen sich die Oberpfälzer früherer Zeiten Welt und Lebenssinn modellhaft verständlich machen wollten, gewinnen dabei eine neue Lebendigkeit, und auch die magische Naturauffassung unserer Vorfahren wird in der filmischen Darstellung in Verbindung mit Musik, Text und bildender Kunst für den heutigen Betrachter verständlich. Insofern kann die Produktion das nicht geringe Verdienst in Anspruch nehmen, den Oberpfälzer Märchen- und Sagensammler Franz Xaver von Schönwerth, der durchaus mit Jacob und Wilhelm Grimm zu vergleichen ist, vor dem Vergessen bewahrt und seinen zeitlos wertvollen Märchen- und Sagenschatz aus der Oberpfalz für die Gegenwart lebendig gemacht zu haben“.</p>
<p>Das sorgfältig gestaltete Hörbuch sowie der Film sind in einem attraktiven Schuber zum Preis von 26,50 € (ISBN 978-3-7698-1634-1), das Hörbuch (ISBN 978-3-7698-1635-8) für 14,50 € in Buchhandlungen oder direkt bei SanderFilm erhältlich: 92224 Amberg, Lindenallee 5, Tel. 0 96 21 – 8 41 88, Email: whsander@t-online.de</p>
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		<title>Schönwerth • zur Person</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 14:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönwerth]]></category>

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		<description><![CDATA[Franz Xaver von Schönwerth Als Franz Xaver Schönwerth am 16. Juli 1810 in Amberg geboren wurde, waren die Vorfahren väterlicherseits erst knapp hundert Jahre in der Vilsstadt ansässig. Überzeugt davon, dass die abgelegene Oberpfalz reicher an „ächter, alter Sage“ sei als viele andere deutsche Landstriche, begann Franz Xaver Schönwerth zu Beginn der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Franz Xaver von Schönwerth</p>
<p>Als Franz Xaver Schönwerth am 16. Juli 1810 in Amberg geboren wurde, waren die Vorfahren väterlicherseits erst knapp hundert Jahre in der Vilsstadt ansässig. Überzeugt davon, dass die abgelegene Oberpfalz reicher an „ächter, alter Sage“ sei als viele andere deutsche Landstriche, begann Franz Xaver Schönwerth zu Beginn der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts nach oberpfälzischen Bediensteten in München Ausschau zu halten. Von ihnen wollte er die Sagen, Märchen und Bräuche der Heimat, kurz, den ganzen Schatz der in der Erinnerung aufbewahrten Volksüberlieferung erfahren. Darüber hinaus aber hoffte er, durch eigene Reisen in die Oberpfalz sowie durch briefliche Anfragen bald über genügend Stoff für seine „Sitten und Sagen“ zu verfügen.</p>
<p>Schönwerth gilt als einer der größten Volkskundler und Sammler von Sagen, Märchen, Legenden, Schwänken, von Sprichwörtern, Brauchtum und oberpfälzischer Lebensart. Angeregt durch seine tief in ihrer Heimat Neuenhammer bei Vohenstrauß verwurzelten Frau Maria Rath, die ihm einen unversiegbaren Schatz an heimischen Erzählgut übermittelte, befragte er, auch als Ministerialrat und Privatsekretär des Kronprinzen Maximilian in München, oberpfälzische Landsleute, vor allem Dienstboten, nach allem, was sie aus dem Volksleben an Sitten und Sagen wussten. Daraus ist ein dreibändiges Werk entstanden, das auch die volle Hochachtung von Jakob Grimm gefunden hat. Grimm schrieb über Schönwerth 1885: „Nirgendwo in ganz Deutschland ist umsichtiger, voller und mit so leisem Gehör gesammelt worden“.</p>
<p>Überblickt man alle heute noch greifbaren Äußerungen zu Schönwerths Forschungen in Briefzuschriften, Werkbesprechungen, wissenschaftlichen Aufsätzen und sonstigen Zeitungsnotizen, so wird deutlich, dass sich die weitaus meisten auf seine „Sitten und Sagen“ beziehen &#8211; so Dr. Roland Röhrich über Schönwerth „Sein Leben und sein Werk“, erschienen im Verlag Lassleben, Kallmünz.</p>
<p>Noch größere Bedeutung, so Dr. Röhrich, komme dem Urteil Maximilians II. zu, der, als großzügiger und fachkundiger Förderer der Wissenschaften bekannt, seinen vormaligen Sekretär durch drei persönliche Handschreiben ehrt und ihm schließlich sogar Diensturlaub für zwei längere Forschungsaufenthalte 1860 und 1861 in der Oberpfalz gewährt, da ihn der Inhalt der „Sitten und Sagen“ „dem bei weitem größten Teil nach sehr angesprochen habe“ und „die gründliche Erforschung der Sitten und Sagen einer Provinz&#8230;. ein sehr verdienstvolles Unternehmen für das ganze Land sei“.</p>
<p>Freilich dürfte Schönwerth diesen Gunsterweis des Königs nicht zuletzt auch Jakob Grimm zu verdanken haben, der, wie Maximilian im Handschreiben von 1859 vermerkt, „mir jüngst persönlich von dem hohen Werthe Ihrer deßfelligen Studien gesprochen“. Jakob Grimm, den Maximilian dabei als „Altmeister deutscher Sprachwissenschaft“ bezeichnet, muss schon bald nach dem Erscheinen des ersten Teils der „Sitten und Sagen“ auf Schönwerth aufmerksam geworden sein, denn bereits 1858 verfasst er seine sehr positive Besprechung der Teile I und II für das „Literarische Centralblatt für Deutschland“: „Nirgendwo in ganz Deutschland“, so schreibt er hier, sei „umsichtiger, voller und mit so leisem Gehör gesammelt worden“. Schönwerth habe alle Vorteile gezogen, „die sich aus der Beschränkung auf einen sagenreichen Landstrich ergeben“, in dessen Erzählgut „unverkennbare Anklänge an die heidnische Götterwelt und an die Mythen der Edda, von denen in ganz Deutschland bisher noch keine Spur gefunden“, begegneten. Sein Interesse an dieser für die Wissenschaft „so reichen und willkommenen Gabe“ veranlasst ihn, sich noch im gleichen Jahr in einem Brief unmittelbar an Schönwerth zu wenden, um genauere Auskunft über die Sage von Woud und Freid zu erbitten, da sie ihn „zu einigen combinationen und folgerungen“ geführt habe.</p>
<p>Ein zweiter im Nachlass aufbewahrter Brief Jakob Grimms aus dem Jahre 1861 beweist, dass seit 1858 ein wissenschaftlicher Gedankenaustausch zwischen Grimm und Schönwert stattgefunden haben muss. Grimm erwähnt die „Sitten und Sagen“ in wissenschaftlichen Vorträgen und stellt diese in einem Brief an Karl Julius Schröer als Vorbild für weitere Sammmlungen heraus. Johann Sepp berichtet sogar, dass Jakob Grimm &#8220;die Liebe welche er zu Schmeller hegte, nach dem Hingang des um den deutschen Sprachschatz und die Mundarten unsäglichen verdienten Mannes, nun auf Schönwerth, als dessen eigentlichen Nachfolger, übertrug“.</p>
<p>Höchste Anerkennung für die volkskundlichen Forschungen Schönwerths aber bedeutet ein Ausspruch Grimms, den Hans Weininger, langjähriger Sekretär des historischen Vereins in Regensburg und Briefpartner Schönwerths, überliefert hat. In seinem Aufsatz über bayerische Christus- und Petruslegenden, in dem er auch aus den „Sitten und Sagen“ zitiert, vermerkt er: „Über diesen Mann (Schönwerth) äußert sich der verstorbene Germanist Jakob Grimm, als er sich in den Fünfziger Jahren zu München aufhielt, gegen König Maximilian II. also: Wenn Einer da ist, der mich dereinst ersetzen kann, so ist es Schönwerth! Mehr läst sich über dessen Vortrefflichkeit nicht sagen“.</p>
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		<title>Märchenhaftes Amberg • Die Osterhasen kommen!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 08:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönwerth]]></category>

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		<description><![CDATA[ Hallo Kinder, die Osterhasen kommen! AMBERG (sa). Mama Osterhase und Papa Osterhase besitzen seit dem vergangenen Jahr auch Namen. Ein kleines Mädchen schenkte ihnen als Dankeschön zwei Ostereier, die es bemalt hatte und wollte dabei wissen:. „Heißt ihr vielleicht Hasenhans und Hasengretchen?“ Mama und Papa Hase nickten – und nun heißen sie auch so: Hasenhans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Hallo Kinder, die Osterhasen kommen!<br />
AMBERG (sa). Mama Osterhase und Papa Osterhase besitzen seit dem vergangenen Jahr auch Namen. Ein kleines Mädchen schenkte ihnen als Dankeschön zwei Ostereier, die es bemalt hatte und wollte dabei wissen:. „Heißt ihr vielleicht Hasenhans und Hasengretchen?“ Mama und Papa Hase nickten – und nun heißen sie auch so: Hasenhans und Hasengretchen, die mit ihren beiden Kindern Sarah und Niko auch heuer wieder vom Maria-Hilf-Berg herunter kommen um für den Stadtmarketingverein für brave Kinder schokoladene Hasen, bunte Eier und kleine Ostersachen verstecken. Insgesamt 250 Nestchen für Karsamstag (7. April) im Stadtmuseum.</p>
<p>Auch heuer gibt es zwei silberne Eier des Wieserls zu finden, wie es vor über 100 Jahren der Amberger Märchensammler Franz Xaver von Schönwerth beschrieben hat: Ein silbernes Ei wartet auf die Kleinen im unteren Bereich, ein zweites auf die größeren Kinder.</p>
<p>Treffpunkt ist Karsamstag wieder um 11 Uhr auf dem Marktplatz. Von hier geht es mit den Osterhasen-Musikanten Erwin Hiltl aus Kümmersbruck und Erich Ehmer aus Ammersricht zum Stadtmuseum, wo in den vielen Nischen, Ecken und Winkeln die bunten Gaben versteckt sind – wobei Mama und Papa Hase sowie Helfer acht geben, dass alles seine Ordnung hat. Denn heuer dürfen nur die Kinder suchen &#8211; die Kleinen im unteren Bereich, die Größeren oben. Erwachsene dürfen nicht mit suchen. Sie werden um Verständnis dafür gebeten, dass das Vergnügen der Nestchensuche ausschließlich den Kindern vorbehalten bleibt. Sie können dafür im Cafe des Stadtmuseums drinnen und draußen warten und mit Spaß entspannt dem Treiben ihrer Kinder zusehen.</p>
<p>Organisiert und gesponsert wird das Ganze vom Amberger Stadtmarketingverein. Eingeladen sind Kinder bis etwa sechs Jahre. Die Beteiligung ist kostenlos. Kinder, die Plastiktüten dabei haben und nur einsacken wollen, laufen Gefahr, dass man ihnen die Tüten abnimmt.</p>
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		<title>Märchenhaftes Amberg • Sonderedition &#8220;Amberger Rockenfüssl&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 08:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönwerth]]></category>

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		<description><![CDATA[Amberg ist um ein einmaliges, märchenhaftes KulturObjekt reicher geworden; um Otmar Alts „Rockenfüssl“, einer Symbiose aus Volkskunde, Kunst und Poesie. Franz Xaver von Schönwerth: Das Rockenfüssl Im Turm am Henkerbergl zu Amberg wohnte ein armes Mädchen. Dieses übertrat mit trotziger Absicht das Gebot: Man soll am Freitag nicht singen,/am Samstag nicht spinnen,/am Sonntag die erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amberg ist um ein einmaliges, märchenhaftes KulturObjekt reicher geworden; um Otmar Alts „Rockenfüssl“, einer Symbiose aus Volkskunde, Kunst und Poesie.<br />
Franz Xaver von Schönwerth: Das Rockenfüssl</p>
<p>Im Turm am Henkerbergl zu Amberg wohnte ein armes Mädchen. Dieses übertrat mit trotziger Absicht das Gebot: Man soll am Freitag nicht singen,/am Samstag nicht spinnen,/am Sonntag die erste Messe nicht verschlafen. So ward ihr Fuß in einen Rockenfuß umgestaltet und sie muss nach ihrem Tode herumwandern.</p>
<p>Das Rockenfüssl ist ein Geist, so groß wie ein 12-jähriges Kind. Es zeigt sich nur in den Rauhnächten, selbst bei Tag. Es sieht aus wie ein Rocken mit dem Fuß – wie eine Scheibe mit drei hölzernen Füßchen, auf denen es umherhumpelt. Das Rockenfüssl kann man aber auch so sehen: Es ist klein, mit rundem Reifrock und hat zwei Hühnerfüße, einen sehr großen Kopf, darauf ein Dreispitz sitzt. Es springt, statt zu gehen. Oft zeigt es sich auf der Amberger Hollerwiese.<br />
Otmar Alt: Amberger Rockenfüssl</p>
<p>Otmar Alt ist ein Künstler, dessen eigenwillige Interpretationen aus dem Windkanal der Poesie so ungewöhnlich sind, das man sie sofort erkennt: Ah ja, ein Otmar Alt! Es war ein glücklicher Umstand, dass der Stadtmarketingverein e.V. ihn gewinnen konnte, das Amberger Rockenfüssl zu schaffen &#8211; und es ist ein Traumfigur geworden, das der Phantasie Flügel verleiht.<br />
Der international renommierte Künstler und Designer Otmar Alt, in Werningerode, im Harz geboren, lebt in Hamm Westfalen, wenn er nicht in Sachen Kunst unterwegs ist: irgendwo in Deutschland, in England, den USA – oder in Amberg.<br />
Er malt, zeichnet, macht Collagen, Gouachen und Linoldrucke, prägt mit seinem Kunst-Konzept ganze Produktpaletten namhafter Firmen wie zum Beispiel Rosenthal. Er gestaltet Wand- und Glasbilder, Tapisserien, Tapeten, Schmuck und Geschirr. Er illustriert Kinderbücher und kreiert Bühnenbilder. Sein Werk umfasst Lithographien, Emaildrucke auf Stahlblech, Plastiken, Bühnenbilder, Puzzles und Plakate. Viele seine Werke haben längst Eingang in private Sammlungen und Museen gefunden; Ausstellungen in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten zeigen einem breiten Publikum die Facetten seines künstlerischen Konzeptes.<br />
Otmar Alts „Amberger Rockenfüssl“, frei nach Franz Xaver von Schönwerths Amberger Sagengestalt komponiert, arbeitet die Evelynhütte (Industriegebiet Amberg-Nord) nach allen Regeln der Glasmacherkunst. Betrachtet man das Rockenfüssl, ahnt man, wie viel Arbeit, Aufwand und Können in ihm steckt. Entworfen hat Otmar Alt die Figur für den Stadtmarketingverein zugunsten seiner Aktion „Licht lockt Leute“, um Denkmale, Erker, Spitzbogen, Figuren, Erker&#8230; anstelle einer bloßen Anstrahlung behutsam ins Licht zu setzen.<br />
Betrachtet man das „Rockenfüssl“, das ja einen Geist darstellt, motiviert sein leuchtendes kindliches Motiv zum Lächeln. Die Beine stehen auf dem Rocken, der wie eine Scheibe aussieht, der Dreispitz ist zu einer Oberpfälzer Kappe geworden, und seine hervorstehenden Argus-Augen sehen einfach alles! Es ist aufregend bunt, vor allem, wenn die Sonne das Glas durchleuchtet, stimmt heiter, bringt magisches Licht in den grauen Alltag und wird zum Talisman gegen Sorgen und Depression.<br />
Sieht man es sich genau an, ist das „Rockenfüssl“ &#8211; auch &#8211; ein Stück licht-durchschaubare Poesie, Reflexion und Meditation. Mit seinem roten Flügel besitzt es ein Stück vom Feuervogel und gehört mit seinem blauen Flügel dem Bereich des Wassers und des Unbewussten an, das vom Blau seines Körpers mit seinem bunten Einsprengseln noch verstärkt wird und an den Himmel denken lässt. Die grünen Füße und das Grün des Käppchens erinnern an das Grün der Wiesen und Haine, an die Magie der Anderswelt, dem Wagnis der Phantasie.<br />
Das 17 Zentimeter hohe Glasplastik ist aber auch „nur“ ein Kunstwerk mit dem man renommieren kann, und das Jahr um Jahr an Wert gewinnt. So ist es auch monetär.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Märchenhaftes Amberg • Auf der Suche nach Ambergs Gespenstern</title>
		<link>http://www.stadtmarketing-amberg.de/2007/10/31/marchenhaftes-amberg-%e2%80%a2-auf-der-suche-nach-ambergs-gespenstern/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 08:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[AMBERG (sa). Dem von Amerika übernommenen kommerzialisierten Halloween-Spektakel setzt der Stadtmarketingverein „Amberger Sagengelichter“ entgegen: am 31. Oktober ab 19.59 Uhr. Die „Fahndung“ ist nicht ungefährlich und ängstlichen Gemütern nicht zu empfehlen, muss an diesem Abend immerhin mit dem Auftauchen des einen oder anderen Gespenstes gerechnet werden. Führer an diesem Abend ist Stadtheimatpfleger Hans Hummel. Unterstützt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-125" title="tp0002901" src="http://www.stadtmarketing-amberg.de/de/wp-content/uploads/2009/03/tp0002901.jpg" alt="tp0002901" width="343" height="286" /></p>
<p>AMBERG (sa). Dem von Amerika übernommenen kommerzialisierten Halloween-Spektakel setzt der Stadtmarketingverein „Amberger Sagengelichter“ entgegen: am 31. Oktober ab 19.59 Uhr. Die „Fahndung“ ist nicht ungefährlich und ängstlichen Gemütern nicht zu empfehlen, muss an diesem Abend immerhin mit dem Auftauchen des einen oder anderen Gespenstes gerechnet werden. Führer an diesem Abend ist Stadtheimatpfleger Hans Hummel. Unterstützt wird er von Barbara Söllner von der Freudenberger Bauernbühne, Kerstin Donhauser, Christian Rubenbauer und Claudia Saller von der Freilichtbühne am Buchberg, Schnaittenbach. Abschluss ist im historischen Bräuwirtshaus Bruckmüller bei Hexeneintopf und Höllensprudel. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Karten sind bei der Amberger Zeitung entsprechend der Voranmeldungen zu bekommen. Eine Teilnahme ohne Karte ist nicht möglich.</p>
<p>Im vergangenen Jahr ging es vom Rossmarkt zur Frauenkirche, zum Eichenforstplatz, zum Marktplatz &#8230; und dann zur Georgenstraße, an der einst jener Kaminkehrer Fager wohnte, dessen Magd aus Rieden stammte und eine alte Vetter mit Schnaps dafür köderte, ihren Geliebten nach Amberg zu holen. Allerdings wusste sie dabei nicht, dass sie mit einer Hexe verhandelte, die mit dem Teufel im Bunde stand. Noch schauerlicher klingt die Geschichte der Sauerzäpfin, die mit ihrem Hüttenknecht aus Theuern einen Schatz heben wollte und mit Magd und Tochter erschlagen wurde&#8230;. oder die gruseligen Phänomene um den Gespensterleuchter im ehemaligen Levinhaus, die Geschichten um den Platz der Frauenkirche oder dem Marktplatz&#8230;.</p>
<p>So wird die Suche nach Ambergs Gespenstern zu einer Art besonderen Stadtführung. Sie dauert in etwa eine dreiviertel bis eine Stunde. Die Gespenstergeschichten stammen teils von Franz Xaver von Schönwerth und teils sind es gesammelte Geschichten, die betagte Amberger erzählten.</p>
<p>Der Vorabend von Allerheiligen, also der 31. Oktober, galt schon in vorchristlicher Zeit als ein besonderer Tag für Gespenster und Hexen; eben als Geisternacht. Man glaubte, dass in dieser Nacht die Trennwand zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders leicht zu durchdringen ist, dass die Toten in dieser Zeit noch einmal aus dem Fegefeuer zurückkehren, um in ihre Häuser zu gehen und die Angehörigen um deren Fürbitte zu ersuchen. Daher zog man sich in dieser Nacht auch gerne schrecklich an und verkleidete sich, damit die Toten und Geister an einem vorbeigehen und man nicht als ein Lebender erkannt wird. Die Verkleidungen dienten zur Abschreckung.</p>
<p>An Allerheiligen selbst – so erzählte man es noch Mitte des 19. Jahrhunderts Franz Xaver von Schönwerth – aß man Semmeln, in Milch eingebrockt. Die Brotkrusten ließ man den Armen Seelen. Wenn der Wind an diesem Tag besonders kräftig blies, streute die Bäuerin eine Handvoll Mehl zum Fenster hinaus, damit er nachlasse. Man schlug auch nicht die Türen zu, weil auf den Türangeln die Armen Seelen saßen und man meinte, sie müssten dann leiden. Am 31. Oktober wurden früher auch die Spitzl’n gebacken, die „Allerheiligen-Spitzln“ oder Armen-Seelen-Laibln, die die Paten an ihre Patenkinder verschenkten. Auch die Dienstboten bekamen an diesem Tag Spitzeln und der Bauern lud sie zum Bier ein. Sicherlich wird Hans Hummel deshalb auch vom Wesen der Geister erzählen, was es bedeutet, wenn sie schwarz, grau oder weiß sind, was man ihnen sagen kann oder sagen muss oder was das Benediktenkreuz bedeutet, mit dem man sich am besten schützen kann.</p>
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		<title>Amberg im Zeichen der Rose (9. bis  23. Juni 2007)</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 08:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot. (Rainer Maria Rilke) (Initiativen des Stadtmarketingvereins Amberg in Zusammenwirken mit städtischen Einrichtungen, Firmen, Vereinen, Organisationen und Bürgern) „Amberg-Rose“ . Namensgeberin ist die Gattin des Winterkönigs Friedrich V: Wurden europäische Freundschaft und Zusammenarbeit schon einmal schöner demonstriert? Eine historische Rose aus französischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Es gibt Augenblicke,<br />
in denen eine Rose wichtiger ist<br />
als ein Stück Brot.<br />
(Rainer Maria Rilke)</p>
<p>(Initiativen des Stadtmarketingvereins Amberg in Zusammenwirken mit städtischen Einrichtungen, Firmen, Vereinen, Organisationen und Bürgern)</p>
<p>„Amberg-Rose“ . Namensgeberin ist die Gattin des Winterkönigs Friedrich V: Wurden europäische Freundschaft und Zusammenarbeit schon einmal schöner demonstriert? Eine historische Rose aus französischer Zucht der Rosa Générosa wurde in Amberg auf den Namen einer englischen Prinzessin getauft, welche mit einem deutschen König glücklich vermählt war. Die Farbe der duftenden, stark gefüllten Blüten ist ein nach außen aufhellendes Pastell-Apricot, die glänzenden dunkelgrünen Blätter kontrastieren hervorragend. Höhe 1,00 m. Die Rose kann bezogen werden bei Blumen Rupprecht, Katharinenfriedhofstraße 2, Tel. 0 96 21 &#8211; 1 23 89 und in Ursensollen, Weiherzant 20, Tel. 09628 &#8211; 1653</p>
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		<title>Sagen und Märchen • Schönwerth-Märchen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 08:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der schwarze Kater Es war ein König, der hatte eine wunderschöne Prinzessin. Ihre Schönheit weckte den Neid einer Freundin. Diese gab ihr einmal unbemerkt Katzenmilch zu trinken. Davon wurde die Prinzessin krank und die Mägde erkannten in dieser Krankheit die Vorboten der Mutterschaft. Darüber erzürnte der König umso mehr, als sie einen Vater nicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der schwarze Kater</strong></p>
<p>Es war ein König, der hatte eine wunderschöne Prinzessin. Ihre Schönheit weckte den Neid einer Freundin. Diese gab ihr einmal unbemerkt Katzenmilch zu trinken. Davon wurde die Prinzessin krank und die Mägde erkannten in dieser Krankheit die Vorboten der Mutterschaft. Darüber erzürnte der König umso mehr, als sie einen Vater nicht zu bezeichnen wusste Er ließ daher die Tochter in den Scherm (einfaches Obdach, Schupfen) werfen.</p>
<p>Es war an der Zeit und sie brachte einen schwarzen Kater zur Welt. Kaum war er einige Tage alt, sagte er tröstend zu seiner Mutter, er werde schon sorgen, dass sie zur Freiheit gelange. Er machte sich durch eine Spalte aus dem Scherm und gewann Leute, welche die Spalte so viel vergrößerten, dass ein Mensch durchkriechen konnte. So war die Prinzessin frei.</p>
<p>Darauf ging er, eine Wohnung zu suchen. Ein Schreiner, an den er sich wendete, hatte nur einen Stall zur Verfügung, ein anderer bot ihm so viel Raum wie er brauchte, um ein Zimmer darin einzurichten. So lebten sie in Ruhe beisammen. Da ließ der König im Lande verkünden, er bedürfe eines Stalljungen. Wer den Dienst verstehe, solle sich melden. Der schwarze Kater säumte nicht, sich vorstellig zu machen und wurde auch genommen, obwohl der König meinte, er sei zu klein, um auf die Pferde hinaufzugelangen.</p>
<p>Aber noch nie waren die Rosse so schön geputzt und rein gehalten wie jetzt. Einmal musste der schwarze Kater mit dem Leibkutscher des Königs fahren und wandte sich an diesen mit einer sonderbaren Ansprache: Er sagte ihm nämlich, dass er seine Mutter heiraten müsse.</p>
<p>Der Kutscher schüttelte den Kopf und meinte, er könne doch keine Katze heiraten. Da riss der Kater die Zügel zurück und sie wurden weit durch die Luft gewirbelt: Da gab der Kutscher sein Ja-Wort: Augenblicklich waren sie wieder an der Stelle, von der sie hinweggenommen waren.</p>
<p>Wieder fragte der Kater, ob er seine Mutter heiraten wolle und wieder scheute der Kutscher und sagte, er vermöge es nicht. Da wurden beide wieder durch die Luft gewirbelt, bis das Ja-Wort aufs neue erfolgte.</p>
<p>Zu Hause angekommen, kündigte der Kater der Prinzessin an, dass sie den Leibkutscher des Königs heiraten müsse und machte Anstalten zur Hochzeit. Der gepresste Bräutigam aber verbarg sich, nachdem er einen Freund ausgesendet hatte, die Mutter des Katers zu besuchen. Der Freund fand die Prinzessin als das schönste Weibe und brachte dem Versteckten jubelnd die Botschaft. So wurde denn Hochzeit gehalten.</p>
<p>Der König richtete sie aus und lud sich selbst zu Gaste. Bei Tische wurden Rätsel aufgegeben. Der König erzählte die Geschichte seiner Tochter. Da fragte ihn die Prinzessin, ob er seine Tochter noch kennen würde. Der König bejahte es, denn die Prinzessin habe ein Muttermal am Arme. Da schob die Braut den Ärmel zurück und zeigte das Mal und der König umarmte sie als seine Tochter.</p>
<p>Ehe das Mahl zu Ende war, hieß der Kater den Kutscher mit ihm in die Küche gehen. Dort befahl er ihm: „Du musst mir den Kopf abschlagen“. Er weigerte sich lange vergebens; er musste gehorchen. Anstatt des kopflosen Katers stand der schönste Prinz da. Der Kutscher hatte seine Dienste getan und der Prinz nahm die Stelle des Bräutigams ein und wurde der Gemahl der Prinzessin, seiner Mutter. (Wondreb)</p>
<p><strong></strong><strong>Der Förster</strong></p>
<p>Der Förster im Waldhause war ein guter Mann, milde zu Mensch und Tier. Vor allem hütete er sich, die Holzweiblein im Walde zu beleidigen. Er ging ihnen überall aus dem Wege und schonte die Bäume, in denen sie wohnten.</p>
<p>Einmal sollte er eine Waldstrecke ausroden. Ungern nur tat er es, und wenn er seine Befehle zu schlagen gab, bat er die kleinen Leute mit leisen Worten um Verzeihung und ließ noch manchen schönen Baum ihnen zum Obdache stehen. Dafür war aber auch das Glück mit ihm.</p>
<p>Er bekam schöne gesittete Kinder, fünf blühende Mädchen, und die Holzweiblein kamen und spielten mit ihnen, hüteten sie und lehrten sie sticken und nähen, auch lesen und schreiben, gleichzeitig halfen sie der Mutter im Hause. Wenn sie ihren Flachs auf die Bank gelegt hatte, brachten sie ihr feinstes Garn und kostbarstes Leinengewebe zurück. Und die Frau wurde in der ganzen Gegend berühmt ob ihres Fleißes. Man konnte nicht begreifen, wie sie alles besorgte und nebenbei doch die Erziehung der Kinder so trefflich zu leiten vermochte.</p>
<p>Der Nachbar am Berge war zwar ein tüchtiger Forstmann und trefflicher Schütze, aber starr und herzlos. Er hasste die Holzfräulein, ließ gerade jene Bäume fällen, in denen sie wohnten und schonte auch das nicht, wo das Holzmännlein bat, nur 24 Stunden seinem Weibe zur Entbindung Zeit zu geben. Da fluchte die Gebärende, der harte Förster solle kein Kind haben und ließ sich in den Wald des guten Försters tragen.</p>
<p>Von nun an war sie stets Gast in diesem Hause und brachte kleine feine Geschenke von Silberarbeit und Gespinst und Gewebe den Mädchen am Geburtstage. Diese wuchsen herrlich heran und einmal kam das Holzweiblein und sagte. „Ich bin zum letzten Mal hier, denn ich muss sterben, aber nicht wie ihr Menschen; wir verlassen die Erde, um in anderer Gestalt wiederzukommen. Ich habe für jedes von euch einen Edelstein mitgebracht, den sollt ihr am Halse tragen. Der Bräutigam wird daran seine Braut erkennen. Dafür müsst ihr mich aber im Sarge mit zwei Ochsen an den Weiher im Wald fahren lassen, dort will ich begraben sein“.</p>
<p>Nicht lange darauf stand ein kleiner Sarg am Platze und der Förster lud ihn selber auf den Wagen und fuhr ihn durch den Wald am Berge vorbei zum Teiche. Den ganzen Weg entlang begleitete ihn Gesang von Vögeln, wie er ihn nie gehört und der Teich ging auseinander wie in zwei kristallenen Mauern und ließ viele Särge auf dem Boden zutage treten. Zu diesen stellte er nun den seinen und kehrte schnell heim, ohne sich umzusehen.</p>
<p>Zu Hause aber war das Geschirr der Ochsen von Silber. Der Fürst des Landes veranstaltete ein großes Jagen und bestellte die Jäger zum Förster im Waldhause. Da kam auch ein Förster aus der Fremde mit seinen fünf Söhnen, alle so frisch als brav, weshalb sie der Fürst lobte. Und als diese die fünf Mädchen sahen und die Edelsteine am Halse, zog jeder von ihnen auch einen Edelsten hervor und wies sich damit als Bräutigam aus, wie es das Holzfräulein gesagt</p>
<p>Aus: Franz Xaver von Schönwerth „Der rote Zwerg“, 12 unbekannte Märchen aus der Oberpfalz, Illustration Irmingard Jeserick, übersetzt von Julia Weigl nach einer Idee von Klemens Unger</p>
<p>Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Fr. Ant. Niedermayr, Regensburg</p>
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		<title>Sagen und Märchen • Schönwerth-Sagen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 08:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Rockenfüßl und Schatzhauser Zwei besondere Amberger Sagenfiguren, die Schönwerth aufzeichnete, sind das Rockenfüßl und der Schatzhauser. Letzterer ist ein grünes Männlein, das sich früher in den Tannwäldern rund um Amberg und im Hirschwald zeigte und sich besonders auf dem Weg nach Raigering aufhielt. Kinder, wenn sie durch den Wald gingen, sagten dann fast bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Rockenfüßl und Schatzhauser<br />
</strong><br />
Zwei besondere Amberger Sagenfiguren, die Schönwerth aufzeichnete, sind das Rockenfüßl und der Schatzhauser. Letzterer ist ein grünes Männlein, das sich früher in den Tannwäldern rund um Amberg und im Hirschwald zeigte und sich besonders auf dem Weg nach Raigering aufhielt. Kinder, wenn sie durch den Wald gingen, sagten dann fast bei jeder Tanne: „Schatzhauser, im grünen Tannenwald,/Bist viele hundert Jahre alt,/Du stehst allein, wo Tannen stehn,/Laß dich von Sonntagskindern sehn“.</p>
<p>Wilhelm Hauff hat den Schatzhauser in seinem Kalten Herz in den Schwarzwald versetzt, wo ihn der Kohlenmunk-Peter mit den gleichen Worten rief: Schatzhauser im grünen Tannenwald&#8230;</p>
<p>Das Rockenfüßl ist ein Geist, so groß wie ein 12-jähriges Kind. Es zeigt sich nur in den Rauhnächten, selbst bei Tag. Es sieht aus wie ein Rocken mit dem Fuß – wie eine Scheibe mit drei hölzernen Füßchen, auf denen es umherhumpelt. Das Rockenfüssl kann man aber auch so sehen: Es ist klein, mit rundem Reifrock und hat zwei Hühnerfüße, einen sehr großen Kopf, darauf ein Dreispitz sitzt. Es springt, statt zu gehen. Oft zeigt es sich auf der Amberger Hollerwiese.</p>
<p>In dem Turm am Henkerbergl soll ein armes Mädchen gewohnt, und trotzig das Gebot übertreten haben: Man soll am Freitag nicht singen, /am Samstag nicht spinnen, /am Sonntag die erste Messe nicht verschlafen. Und weil sie es im Alter wie in der Jugend trieb und boshaft dem alten Gesetz zuwider gehandelt hat, wurde ihr Fuß in einen Rockenfuß umgestaltet und sie musste nach ihrem Tode herumwandern.</p>
<p>Holzfräulein gehören zu den Waldgeistern. Sie sind ganz klein, haben auf dem Ofen, auf einem Baumstock Platz und gelten als arme Seelen. Ihr Größe übersteigt selten drei Schuh, ihr Gesicht ist mit Moos bedeckt, davon heißen sie auch Moosweiblein, öfter aber Hulzfral, Holzfralerl, Holzweibl.</p>
<p>Einmal saßen die Leute wieder beim Essen; da lachten die Holzfräulein auf dem Ofen und sagten, hierüber befragt. „Wir lachen, weil derselbige Hinkende über den Rousbaum hin nicht recht zum Tische kam, und die anderen gar so fleissig mitessen“. Wieder befragt, wen sie denn meinen, belehrten sie die Leute, ja keinen Löffel verkehrt auf den Tisch zu legen, das heißt mit der Höhlung nach oben, denn sonst essen die anderen mit. Nun wusste man, dass sie die Geister meinten.</p>
<p>Holzweiblein in der Technik des Linolschnittes, von Irmingard Jeserick. Repro: Wolfgang Sander<br />
Teufel</p>
<p>Den Teufel als Jäger kennzeichnet, dass er hinkt, weil er einen Bocks- oder Pferdefuss, manchmal beide zugleich hat. Er kommt auch immer nach der Quere gegangen und wenn er verschwindet, hinterlässt er Bocks- oder Schwefelgestank. Auf dem Kopf steht ihm ein Horn hervor, manchmal deren zwei, doch nicht groß, so dass er sie leicht mit seinem grünen Hut verbergen kann. Augen und Zunge leuchten von feurigem Rot. Die Haare sind schwarz.</p>
<p>Und weil man vor 100 Jahren den „Schwarzen“ oft noch mehr fürchtete als den lieben Herrgott selber&#8230; musste er auch für viele Untaten herhalten. ER ist der feurige Drache, ER gibt dem Hexenmeister den Wehrwolfgürtel und ER der Hexe die Zaubersalbe. ER hütet die Schätze oder schafft sie um den Preis des Seelenheils herbei.</p>
<p>So trägt er viele Namen, denn man soll ihn nicht beim rechten Namen nennen, außer man setzt bei: „Gott wohne bei uns“ oder „Gott behüte und bewahre uns“. Solche Benennungen sind: der Böse, der Garundere, der Spani-, Spadi-, Spari-, Sperifankerl, der Guzigagl, der Drack, der Hollabirbou (Hollunderbeerbube), der Hörlseph, der Schrötl, der Urahnl, der Hörlmayer.</p>
<p>Der Teufel zeigt sich besonders auf Kreuzwegen, in dichten Wäldern, in alten Türmen und Burgruinen und in Felsenhöhlen. Viele Steine heißen von ihm Teufelssteine. Er hat sich dort gezeigt und seine Spur hinterlassen.</p>
<p>Teufelssage</p>
<p>In Amberg&#8230;. beim Kaminkehrer Fager in der Georgenstraße&#8230; war ein Mädchen aus Rieden in Dienst. Sie hatte zu Hause einen Geliebten und war immer sehr betrübt, dass sie ihn so selten sah. Eines Abends in der Sitzweil fragte eine Alte aus dem Kreis, was ihr denn so anliege. „Wenn es sonst nichts ist“, lachte sie auf das Geständnis, „für zwölf Kreuzer lasse ich ihn dir bringen“.</p>
<p>Sie vertrank das Geld in Schnaps und ging fort. Da läutete es an der Tür und als man öffnet, stürzt der Bursche wütend herein und schreit nach der Dirn. Nach größter Mühe zur Ruhe gebracht, erzählte er: „Ich zog eben ein Fässchen Bier vom Keller herauf und wollte es kosten. Da schlug mir ein Ungeding den Becher vom Munde hinweg, huckte mich auf seinen Rücken und riss mich durch die Luft fort, geraden Weges hierher. Das war der Teufel. Es sah schwarz aus und wie ein Bock“.</p>
<p>Endlich aber ließ er sich beruhigen und es konnte Versöhnung gestiftet werden. In Rieden wurde ein Haus gekauft. Der Bockreiter erhielt den Schergendienst und lebte gut mit seinem Weibe. &#8211; Auf die Alte aber hat man vergebens gefahndet.</p>
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		<item>
		<title>Werbung für die Oberpfalz</title>
		<link>http://www.stadtmarketing-amberg.de/2007/01/22/werbung-fur-die-oberpfalz/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 08:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Regierungspräsident stellt „Sagengelichter“ in München vor MÜNCHEN (mz). Die enge Verbindung von Schönwerth und der Oberpfalz zeigte Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert in München mit „Sagengelichter der Oberpfalz“, einem Hörbuch und Film von Heidemarie und Wolfgang Sander auf. Der Regierungspräsident, der Schönwerth mit seinen „Sitten und Sagen“ vorstellen wollte, warb gleichzeitig für die Kulturregion Oberpfalz. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Regierungspräsident stellt „Sagengelichter“ in München vor</h2>
<p>MÜNCHEN (mz). Die enge Verbindung von Schönwerth und der Oberpfalz zeigte Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert in München mit „Sagengelichter der Oberpfalz“, einem Hörbuch und Film von Heidemarie und Wolfgang Sander auf.</p>
<p>Der Regierungspräsident, der Schönwerth mit seinen „Sitten und Sagen“ vorstellen wollte, warb gleichzeitig für die Kulturregion Oberpfalz. Das Werk solle dazu beitragen, die Oberpfalz „in ganz Deutschland mehr als bisher bekannt zu machen“.</p>
<p>Neben der Volkssage, für Jakob Grimm besonders wichtiges Zeugnis germanisch-heidnischer Vergangenheit der Deutschen, hätte Schönwerth aber vor allem auch im Brauchtum eine Quelle gesehen, aus der es sich zu schöpfen lohne. Dr. Kunert zitierte Schönwerth: „Indem ich des oberpfälzischen Volkes Sitten und Sagen erforsche, will ich das Heidentum, das darin verborgen liegt, daraus entwickeln“.</p>
<p>Mit in München dabei waren unter anderem Vertreter aus der Wirtschaft, Kunstschaffende, Museumsleiter und Bürgermeister der Region, die den Pressevertretern Rede und Antwort standen. Laienschauspieler Reinhold Escherl von der Bauernbühne Freudenberg und BR-Abendschau-Redakteurin Agnes Eisenreich erzählten in Hochdeutsch und Dialekt vom Teufel und den Holzweiblein.</p>
<p>Oberpfalznetz: Meldung vom 22.01.2007</p>
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